was macht ar-MUT

in erster Linie aufklären und sensibilisieren! In Form von Vorträgen, Workshops, Begleitung sowie armutssensibler Sprache. Und für eine Welt kämpfen in der Armutsbetroffene wahr- und ernstgenommen werden, und zwar #beschämungsfrei!

Wie entsteht Armut/ warum ist sie kein persönliches Versagen/ warum sind pauschale Schuldzuweisungen unangebracht/ warum ist Armut sogar gewollt/ wer profitiert davon/ warum wird mittels Beschämung eine Spaltung sogar innerhalb der Armutsbetroffenen versucht/ was bedeutet eigentlich Beschämung und was bewirkt sie/ warum vermeiden so viele Betroffene in der Öffentlichkeit zu reden, verstecken sogar im Umfeld die Armut….

Bei ar-MUT geht es weniger um die Zahlen und Daten, sondern um die alltäglichen Herausforderungen und Hürden, die Betroffene überwinden müssen. Es geht um die massiven psychischen, aber auch physischen Folgen von sozialer Isolation, fehlender Wertschätzung und ständiger Beschämung, um die Kraft, die ein Leben unter der Armutsgefährdungsschwelle abverlangt.

„Aber was soll das bringen, wir kennen doch alle Armut?“ – Oberflächlich vielleicht, aus Zeitungsberichten oder diversen Fernsehbeiträgen, schlimmer noch aus Sendungen, in denen Stereotypen präsentiert werden, die jedes Vorurteil vertreten. Doch Armut ist so viel mehr. Es ist der Alltag, in dem du dich ständig für deine Situation rechtfertigen musst, es sind die Ängste, die abends nicht aufhören, es ist Rückzug, weil du nicht mehr mit kannst und nach und nach den Kontakt zu allen verlierst, es sind die Vorurteile von aussen, die du irgendwann übernimmst und selbst glaubst, versagt zu haben. Es ist eine Dauerbelastung, die irgendwann dazu führt dass keine Kraft mehr vorhanden ist und du bei Bewerbungen mit hängenden Schultern sitzt. Nicht bewusst, aber du bist nur noch klein. Armut lässt dich oft nach aussen wirken als würdest du keine Lösungen suchen. Was nicht gesehen wird ist dass du jahrelang gesucht hast, improvisiert hast. Nur irgendwann die Perspektiven verloren hast.

Deshalb ist es wichtig, mehr über den Alltag von Armut zu wissen. Nur so werden Betroffene auf Augenhöhe wahrgenommen, können offen reden. Nur wenn sie wissen nicht wieder all den Vorurteilen und Beschämungen ausgesetzt zu sein, ohne Rückhalt zu bekommen, werden sie sich selbst als Teil dieser Gesellschaft sehen und auch als solche wahrgenommen.

Die Vorträge geben Mitarbeiter*Innen in Ihrem Unternehmen einen besseren Einblick in die Welt von Armut und Beschämung. Vieles, das vorher in Gesprächen mit Betroffenen vielleicht als „nicht interessiert“ oder „ablehnend“ oder gar „arrogant“ wahrgenommen wurde kann durch mehr Informationen über die Folgen von Beschämung besser eingeordnet und verstanden werden.

Ein großes Problem ist auch dass nur wenige Betroffene öffentlich über ihre Situation sprechen. Verständlicherweise. Eine bessere Vorbereitung auf Interviews, darauf, was an Kommentaren uns Reaktionen möglich ist uns vor allem eine Begleitung durch diese Reaktionen gibt ein kleines Stück Sicherheit. Je mehr Medien diese Begleitung gewährleisten desto mehr Interviewpartner*innen werden sich finden. Auch hier stehen wir mit Rat zur Seite.

Die Workhops richten sich an interessierte Nichtbetroffene, um eine Vorstellung der Realität zu bekommen, aber vor allem an Betroffene. Warum das? Wir leben doch Armut und brauchen keine Aufklärung darüber? Doch! Zu wissen was strukturelle Armut bedeutet, was Beschämung ist und wie sie wirkt, wissen nicht allein zu sein – all das bestärkt! All das hilft, die Beschämungen einordnen zu können und sie nicht mehr so nahe an sich heran zu lassen. Aufklärung über die Dynamiken hilft Betroffene aus der Scham, was wiederum neue Möglichkeiten eröffnet.

Für ein Miteinander das #beschämungsfrei funktioniert!

Wir freuen uns über jede Anfrage zum Thema, denn neben dem finanziellen Aspekt sind Aufklärung und Sensibilisierung unerlässlich wenn wir Armut nachhaltig bekämpfen wollen: Kontakt


Wer sich unverbindlich über einen Vortrag oder Workshop informieren möchte:

Da die Workshops für Betroffene kostenlos sind, sind wir auf eure Unterstützung angewiesen:

https://www.paypal.com/paypalme/FrauSonnenschein

oder hier

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